Bannons Social-Media-„Revolte“: Leere Drohung oder Horrorszenario?

Es war eine martialische Ankündigung, die europäische Spitzenpolitiker umgehend zu öffentlichen Sorgenbekundungen veranlasste: Trumps ehemaliger „Chefstratege“ Stephen Bannon gab Ende Juli bekannt, Europa mit einer „rechtspopulistischen Revolte“ überziehen zu wollen. Dazu sollen auch auf individuellen Profildaten basierende politische Botschaften in den sozialen Medien – Micro Targeting genannt – platziert werden. Im selben Zug kündigte Bannon an, er wolle dafür vorab „Unterstützung bei der Datenerfassung“ leisten. Ist die europäische Furcht vor Bannons Ankündigung, datengestützt die etablierten Demokratien in eine Krise führen zu wollen, berechtigt?

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