Über uns

Das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) sieht sich in der Tradition der Friedlichen Revolution von 1989 und deren Forderung nach Medien- und Meinungsfreiheit sowie unabhängigen Journalismus. Seine Gründung geht auf eine Initiative der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig zurück, die mit der Universität Leipzig  (Prof. Dr. Michael Haller, Lehrstuhl Journalistik) das Gemeinschaftsprojekt „Institut für praktische Journalismusforschung (IPJ)“ in der Form eines gemeinnützigen Vereins gründete und mit Fördermitteln unterstützte. Nach zehn Jahren intensiver Forschungstätigkeit über Funktions- und Qualitätsprobleme des Journalismus in Deutschland wurde unter dem Eindruck zunehmender Gefährdung der Medienfreiheit auf dem europäischen Kontinent das Profil erweitert und der Institutsname  entsprechend geändert (siehe unten: Vereinsziele).  Seither widmet sich das Institut dem Forschungsfeld »Medien und Journalismus in Europa«.  Theorieorientierte und empirische Studien sollen zur Aufklärung medialer Kommunikationsprobleme in Europa beitragen.

Mit seinem 2004 eingerichteten und von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig geförderten Doktoranden-Programm hat das Institut inzwischen zehn jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Promotion verholfen. Seit 2014 kooperiert das Institut auch mit europäischen Einrichtungen, etwa mit Partnern der University of Westminster in London/Großbritannien und der Ghent University in Belgien.

Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig stellt dem EIJK die Infrastruktur an ihrem Stiftungssitz zur Verfügung und unterstützt es neben der Vergabe von Promotionsstipendien auch mit einer institutionellen Förderung.

Der Vorstand

  • Prof. em. Dr. Michael Haller, Wissenschaftlicher Direktor/Vorstandsvorsitzender
  • Martin Hoffmann, M. A., Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
  • Stephan Seeger, Geschäftsführender Vorstand sowie Direktor der Stiftungen und geschäftsführender Vorstand der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig.

Inhaltliche und personelle Neuausrichtung: Europa im Fokus

Im Jahr 2014 hat der gemeinnützige Verein des IPJ seine Vereinsziele erweitert und den Institutsnamen geändert in „Europäisches Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung e.V.“ (EIJK). Die neue Satzungs-Präambel umreißt die Neuausrichtung:

„Das Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) sieht sich in der Tradition der Friedlichen Revolution von 1989. Medien- und Meinungsfreiheit sowie unabhängiger Journalismus waren damals Kernforderungen hunderttausender Leipziger Demonstranten. Heute gehören diese Freiheiten zu den unverhandelbaren, jedoch stets zu verteidigenden Grundwerten der demokratischen Gesellschaften Europas. In diesem Sinne eint die Vereinsmitglieder die Überzeugung, dass der Erforschung gesellschaftlicher Informationsstrukturen und Kommunikationsprozesse eine hohe Bedeutung zukommt. Die Institutsarbeit soll sich vor allem mit dem Forschungsfeld ‚Medien und Journalismus in Europa‘ auseinandersetzen und so einen Beitrag zur Stärkung der Medienfreiheit und Unabhängigkeit des Journalismus leisten. Mit theorieorientierten und empirischen Untersuchungen wie auch mit praxisbezogenen Projekten trägt das Institut zur Aufklärung der Problemfelder, zur Erarbeitung von Problemlösungen sowie zum internationalen Diskurs bei.“

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