Bannons Social-Media-„Revolte“: Leere Drohung oder Horrorszenario?

Es war eine martialische Ankündigung, die europäische Spitzenpolitiker umgehend zu öffentlichen Sorgenbekundungen veranlasste: Trumps ehemaliger „Chefstratege“ Stephen Bannon gab Ende Juli bekannt, Europa mit einer „rechtspopulistischen Revolte“ überziehen zu wollen. Dazu sollen auch auf individuellen Profildaten basierende politische Botschaften in den sozialen Medien – Micro Targeting genannt – platziert werden. Im selben Zug kündigte Bannon an, er wolle dafür vorab „Unterstützung bei der Datenerfassung“ leisten. Ist die europäische Furcht vor Bannons Ankündigung, datengestützt die etablierten Demokratien in eine Krise führen zu wollen, berechtigt?

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Manuel Thomä: Der Zerfall des Publikums. Nachrichtennutzung zwischen Zeitung und Internet.

E-paper, Webseite, Blog und natürlich Zeitung – Verlage vermitteln heute journalistische Informationsangebote über viele Channels. Doch wie informieren sich die Leser und User? Nur wenig ist bekannt darüber, ob für sie im Netz andere Themen Relevanz besitzen als in der Tageszeitung oder ob ein attraktiver Online-Auftritt neue Leser gewinnen und an die Zeitung heranführen kann.

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