Mehr Informationskompetenz im Herbst 2021

Im September und Oktober bietet das EIJK zwei weitere Lehrerfortbildungen mit dem LASUB an – online und offline

Um die Informations- und Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern im Freistaat zu stärken, führt das EIJK in Kooperation mit dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung (LASUB) im kommenden Herbst zwei mehrtägige Lehrerfortbildungen durch: An den Nachmittagen des 23. und 24. September 2021 wird ein Webinar auf Grundlage der für den Schulunterricht optimierten Selbstlerneinheit angeboten; am 20. und 21. Oktober 2021 führen Prof. Michael Haller und Martin Hoffmann in das aktualisierte fit for news-Lehrprogramm aus mittlerweile neun Unterrichtseinheiten in der Lehrerfortbildungsstätte in Meissen ein.

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Corona-Krise und die Medien

Lost in Transition: Warum die Medienberichterstattung so viel Verwirrung stiftet. Und wie wir dennoch mehr Übersicht gewinnen können.
Die Menschen nutzen derzeit die Nachrichten so intensiv wie noch nie – und doch sagt knapp jeder zweite, dass es ihm sehr schwerfalle, zuverlässige News zu finden. Überfüttert mit Meldungen, unterversorgt mit zuverlässigen Informationen: Dies ist die Ausgangslage, mit der sich Michael Hallers Aufsatz beschäftigt. In seiner Corona-Medienanalyse unterscheidet Haller drei Kommunikationsebenen: die Sachverhaltseben, die Kontextebene und die Deutungsebene.

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Narzissten in der Filterblase

Tausendmal gesehen, tausendmal den Kopf geschüttelt: Das Foto eines cool gestylten jungen Mannes, der auf sein Handy starrt, auf dessen Screen ein junger Mann zu sehen ist, der auf sein Handy starrt, auf dessen Screen ein junger Mann… usw. Dieses Foto ist ein Symbolbild, denn seine Selbstreferenz zeigt die mit dem Smartphone verbundene Selbstbezogenheit der Millennials, der Generation, die im Lauf der letzten zwei Jahrzehnte vor der Jahrtausendwende auf die Welt kam und mit dem interaktiven Web 2.0, den Social Media-Plattformen und dem Smartphone groß geworden ist.

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Bannons Social-Media-„Revolte“: Leere Drohung oder Horrorszenario?

Es war eine martialische Ankündigung, die europäische Spitzenpolitiker umgehend zu öffentlichen Sorgenbekundungen veranlasste: Trumps ehemaliger „Chefstratege“ Stephen Bannon gab Ende Juli bekannt, Europa mit einer „rechtspopulistischen Revolte“ überziehen zu wollen. Dazu sollen auch auf individuellen Profildaten basierende politische Botschaften in den sozialen Medien – Micro Targeting genannt – platziert werden. Im selben Zug kündigte Bannon an, er wolle dafür vorab „Unterstützung bei der Datenerfassung“ leisten. Ist die europäische Furcht vor Bannons Ankündigung, datengestützt die etablierten Demokratien in eine Krise führen zu wollen, berechtigt?

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Manuel Thomä: Der Zerfall des Publikums. Nachrichtennutzung zwischen Zeitung und Internet.

E-paper, Webseite, Blog und natürlich Zeitung – Verlage vermitteln heute journalistische Informationsangebote über viele Channels. Doch wie informieren sich die Leser und User? Nur wenig ist bekannt darüber, ob für sie im Netz andere Themen Relevanz besitzen als in der Tageszeitung oder ob ein attraktiver Online-Auftritt neue Leser gewinnen und an die Zeitung heranführen kann.

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