Vorlesung: „Migration – Hass und Diffamierung im Netz“ (Prof. Dr. M. Haller)

Die sprachliche Verrohung, Herabsetzung und Demütigung bestimmter Personen und Personengruppen hat in den vergangenen zehn Jahren im Internet stark zugenommen. In seiner Online-Lecture „Migration – Hass und Diffamierung im Netz“ erläutert Michael Haller, wie sich das Phänomen Hate Speech entwickelt hat, wie es sich auf die gesamte öffentliche Kommunikation auswirkt und welche Strategien dagegen angewendet werden können.

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Corona-Krise und die Medien

Lost in Transition: Warum die Medienberichterstattung so viel Verwirrung stiftet. Und wie wir dennoch mehr Übersicht gewinnen können.
Die Menschen nutzen derzeit die Nachrichten so intensiv wie noch nie – und doch sagt knapp jeder zweite, dass es ihm sehr schwerfalle, zuverlässige News zu finden. Überfüttert mit Meldungen, unterversorgt mit zuverlässigen Informationen: Dies ist die Ausgangslage, mit der sich Michael Hallers Aufsatz beschäftigt. In seiner Corona-Medienanalyse unterscheidet Haller drei Kommunikationsebenen: die Sachverhaltseben, die Kontextebene und die Deutungsebene.

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Gut informiert! – Ein Abend über den Umgang mit Medien

Der Journalismus ist weder tot noch von der Regierung gesteuert. Aber viele Menschen haben Schwierigkeiten, den Medien zu glauben und sich in der Informationsflut zu orientieren. Ein Abendseminar von und mit Medienexperten des Europäischen Institutes für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) in Zusammenarbeit mit der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig soll als Wegweiser durch die verwirrende Vielfalt an Medienangeboten führen.

Termin: 6. Februar 2020, 18.30 Uhr, Leipzig

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Neuerscheinung! Michael Haller: Zwischen „Flüchtlingskrise“ und „Migrationspakt“

Bereits 2017 stellte Prof. Michael Haller die Diagnose: Über die „Flüchtlingskrise“ haben deutsche Medien nicht ausgewogen berichtet und aufgeklärt – und so ihre Berufsrolle verkannt.
Nun geht Haller der Frage nach, wie tagesaktuelle Informationsmedien im Herbst 2018 über den „UN-Migrationspakt“ berichtet haben und ob sich relevante Unterschiede oder positive Entwicklungen nach der Berichterstattung über die „Flüchtlingskrise 2015/16“ zeigen lassen.

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Narzissten in der Filterblase

Tausendmal gesehen, tausendmal den Kopf geschüttelt: Das Foto eines cool gestylten jungen Mannes, der auf sein Handy starrt, auf dessen Screen ein junger Mann zu sehen ist, der auf sein Handy starrt, auf dessen Screen ein junger Mann… usw. Dieses Foto ist ein Symbolbild, denn seine Selbstreferenz zeigt die mit dem Smartphone verbundene Selbstbezogenheit der Millennials, der Generation, die im Lauf der letzten zwei Jahrzehnte vor der Jahrtausendwende auf die Welt kam und mit dem interaktiven Web 2.0, den Social Media-Plattformen und dem Smartphone groß geworden ist.

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